Review

HARD TO KILL - macht Bock auch im 21. Jahrhundert!

Die "guten" Seagal-Zeiten sind lange vorbei, das wissen auch seine Hardliner-Fans. Dieser Actionfilm entstammt aus seiner Blütezeit, als er am "Action-"Himmel extrem hell leuchtete.
Natürlich ist die Geschichte so banal wie schlicht. Action und Dramatik kommen in Massen daher. Mister Seagal liefert hier vielleicht seine beste Performance ab, auch wenn er mit dem szenenweise angepappten Bart recht komisch aussieht. Die guten Actionszenen treten in einer Heftigkeit auf, dass man die riesigen Logiklöcher, die ein fester Bestandteil von 1980er-Actionern waren, gerne übersieht.
Leider schlägt die deutsche Synchro hin und wieder über die Stränge, z.B. wenn ein ganzes Haus verwüstet wird und Kelly LeBrock auf der Flucht sagen muss: "Ich hab vergessen, abzuschließen!"

Nicht zuletzt erhält der Film einen Bonuspunkt für sein 80er/90er-Flair, das hier voll und ganz 'rüberkommt und Jugenderinnerungen an handbeschriftete VHS-Cassetten reanimiert.

Fazit:
Seagal konnte wirklich begeistern, auch wenn er besser kämpfen als schauspielern kann, ist noch heute HARD TO KILL eine mitreißende Show!

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