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Ein junger Mann spielt Schach. Sein Gegner: Er selbst. Egal, wie das Spiel ausgeht, er wird gewinnen - oder verlieren, je nachdem wie er das Spiel und gewissermaßen sich selbst betrachet.

Wie man innerhalb weniger Stunden aus einer spontanen Idee ohne großen technischen Aufwand einen interessanten und vor allem nachdenklich stimmenden Kurzfilm von gerade einmal drei Minuten produzieren kann, zeigen uns hier drei Amateurfilmer. Der Darsteller Timo Wussow macht seine Sache sehr gut und überzeugend, vermag er doch mit seiner Gestik und Mimik für die wenigen Augenblicke ein gewisses Mysterium um seinen namenlosen Charakter gedeihen zu lassen.
Weiterhin ist die musikalische Untermalung sehr stimmig und passt sich der zwar nicht dramatischen, aber sehr beunruhigenden Stimmung der Bilder bestens an und schafft so eine düstere und Unheil verkündende Atmosphäre.

Insgesamt also unscheinbarer, aber sehr empfehlenswerter kleiner Eindruck filmischen Schaffens mit künstlerischem Wert, der Freunden von "Shorties" mit Sicherheit gefallen wird.

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