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6

Obwohl "Alamo" von den meisten Kritikern als pathosüberladenes Langweiler-Kino verschrien wurde, handelt es sich meiner Meinung nach auf keinen Fall um einen schlechten Film. Handwerklich ist der Film von allererster Güte und auch die Schauspieler können weitgehend überzeugen. Einziger wirklicher Kritikpunkt sind die Darstellungen der beiden Parteien. Die Mexikaner (besonders Santa Ana) werden als besessenen und kaltblütig dargestellt, die Texaner hingegen als edel und vaterlandsfürchtig. Trotzdem kann man sich den Film ruhig ansehen und wird ihn nicht als "Zeitverschwendung" in Erinerung behalten. 6\10 Punkte

2

Mit der 2004 Version von Alamo haben sich die Beteiligten sowohl sich selbst als auch uns, den Kinogaengern wahrlich keinen Gefallen getan. Der Belagerung durch Mexikaner ausgesetzt, sehen wir wie eine Handvoll kerniger Helden (abgesehen von Billy Bob Thronton Charismatik durchwegs schwache Leistungen) versucht im kleinen Fort von Alamo zu ueberleben. Nicht nur die unsaeglichen Dialoge vermiesen einen den Samstagabend, nein, es ist auch die Geschichte(n) ansich, die voller Klischees steckt: Der Mexikanische General, mit Porzelantasse und Gourmetmenu, die Texaner im Dreck des Forts, ein kurz vor sterben im Delirium schwebender Jason Patric, der von mexikanischen Frauen traeumt. Ganz schwach finde ich auch Dennis Quiad als Sam Houston. Fazit: Nicht empfehlenswert.

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