Buddy.
Ja.
Fassen wir mal zusammen:
Es geht um drei verhaltensmäßig noch nicht ganz ausgereifte, nichtsdestotrotz aber auch nicht unsympathische junge Männer. Es geht ebenfalls um drei junge Frauen, von denen zweie ein Verhältnis mit irgendwelchen tollen Heldenidioten haben resp. anfangen.
Die dritte Frau hat ein Kind und war mal mit einem der drei verhaltensmäßig noch nicht ganz ausgereiften aber nichtsdestotrotz auch nicht unsympathischen jungen Burschen zusammen. Das Kind ist übrigens ein Ergebnis der Arbeit der Samenproduktionstätten desselben - will sagen, er ist der Vater der Kindes, das nunmehro mit seiner Mutter, also dessen Exfrau, zusammenlebt...
Und schließlich gibt es noch einen Filmkonzern, der auf Amateuraufnahmen der Gattung Abschlussklasse 00 (die letzte 0 steht stellvertretend für jede beliebige Zahl zw. 4 und 6) steht - bloß mit etwas, zumindest etwas, gehobenerem Unterhaltungsniveau.
Nun gut. Das ist die Ursuppe, aus der der Film seine Zellbildungsgrundlagen schöpft.
OK. Man muß sagen, die story ist banal, verhaltensmäßig unausgereift aber nichtsdestominder auch nicht ganz unsympathisch. Sie ist halt irgendwie normal, und manchmal ist das ja auch nicht schlecht.
Die Kameraführung ist - von den Amateurabschlussklasse 00-Einblendungen abgesehen - lobenswert und auch irgendwie typisch für skandinavische Filme.
Die Musik - bisweilen etwas penetrant für Ohren, die nicht ganz mit den entsprechenden Stilrichtungen befreundet sind - ist auch gut eingesetzt und ingesamt gelingt es dem Film durchaus - und sogar auch dann, wenn man ihm anfänglich ablehnend gegenüberstand - in die gestellte Problematik und Thematik einzuführen und den Zuschauer mitfühlend bzw. miterlebend zu machen.
Ganz gutes Mittelmaß also
5 v. 10. Punkten