Review

Ich hielt "The Rock" eigentlich für eine überdimensionierte Dumpfbacke, die mangels heutiger Schwarzenegger-/Stallone-Nachfolger einfach das Glück hatte, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein ...
Eine Dumpfbacke bleibt er zwar, aber ganz so schlimm wie befürchtet war er in diesem Film nicht; die Action-Szenen hat er, dies wenig überraschend, im Griff, die One-Liner sitzen, und auch den "dramatischen" Teil seines Spiels kann man sich ohne Fremdscham ansehen.
Die Story, ein Mann alleine gegen das (Kleinstadt-)System, wird, vor allem in der ersten Filmhälfte, durchaus stimmig erzählt, Desperate-Housewives-Freak Neal McDonough (Edie's Dave..) funktioniert auch als Film-Bösewicht, und sogar MTV-Auswuchs Knoxville ist nicht ganz so nervig, wie man ihn ausserhalb von "Jackass" erwartet hätte ...
Durchschnittliche Hollywood-Action bleibts zwar, aber ganz unterhaltsam, und genussvoll ists eben doch, wenn mal einer stellvertretend für einen selber allen Leuten, die es verdient haben, aufs Mal haut ...

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