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Als Chris Vaughn nach vielen Jahren in seine Heimatstadt zu seiner Familie zurückkehrt, ahnt er nicht, was sich in der Zwischenzeit so alles geändert hat. Die Fabriken wurden geschlossen, viele verloren dadurch ihre Stellen, auch Chris Vater. Von seinem Kumpel Ray Templeton erfährt er, dass Jay Hamilton Karriere gemacht hat, ihm gehören viele Nachtclubs und das Casino. Als sich Chris und Ray dort blicken lassen, kommt es zu einer herben Auseinandersetzung, als Chris beobachtet, wie im Casino betrogen wird und Drogen verkauft werden. Als er den Schuldigen anspricht, kommt es zu einer Schlägerei, bei der Chris viel einstecken muss. Man versucht sogar ihn zu töten und wirft den schwer verletzten Chris einfach auf eine Straße.

Walking tall ist einer dieser netten kleinen Filmchen, der nicht groß irgendeine Geschichte erzählen will, sondern einfach nur straight sein Rachemotiv durchzieht und nach etwas über 70 Minuten auch schon wieder vorbei ist. Also im Grunde eigentlich eine typische A-Team Episode, wenn denn die Jungs auch mal brutal sein dürften. Mit Dwayne Johnson, der sich hier noch als the Rock kreditieren läßt, verfügt man zudem über einen Ex-Wrestler mit Charisma, dem man den einsamen Racheengel durchaus abkauft und man zudem auch die humorigen Sprüche abnimmt.
Die Story ist dabei wenig innovativ. Ex-Soldat kommt in Heimatstadt zurück, die von einem Kumpel und dessen Casino übernommen wurde, die Cops sind ebenso geschmiert, es wird also Zeit das da mal jemand aufräumt. Vergessen wir dabei mal eben logische Schwächen das Held Chris quasi von der Anklagebank auf den Sheriffsposten gewählt wird, solange er dafür mit seinem Zedernprügel die Einrichtung demolieren darf. Die Action ist dabei erfrischend handgemacht und auch von der rohen Art. The Rock darf dabei munter einstecken, aber auch dreckig austeilen, das ganze auch netterweise ohne CGI Blut oder Stakkatoschnitten. Man kann fast sagen hier schwebt der Geist der 80er mit.
Inzwischen gab es ja sogar schon zwei Sequels, in denen allerdings Kevin Sorbo die Hauptrolle übernahm. Walking Tall würde ich jetzt mal mit den Worten, einfach, aber funktioniert, beschreiben. Ein Oscarreifes Script wird sicher hier auch niemand erwarten, insofern kann man sagen Mission erfüllt.
7/10

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