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Horror gemacht von Leuten, die null Ahnung haben. Was hat es mit dem Buckeligen auf sich, der meuchelnd durch die Gegend humpelt? Und was sollen die schwarze Katze und das Pferd, das nicht erschossen werden kann, symbolisieren? Aber vermutlich wäre es für diesen Film zu viel der Ehre, da was hinein zu interpretieren oder nur nach einem Sinn zu suchen. DEVIL STORY ist bloß eine Ansammlung simpel getrickster Bluteffekte, bei denen das rote Nass aus notdürftig versteckten Kanülen suppt. Zwischen den Morden gibt es nur reichlich Füllmaterial. Außerdem ist die Maske des Monsters schlecht, weil sehr starr. Somit ist das Gesamtprodukt ähnlich billig, nihilistisch und redundant wie der erste VIOLENT SHIT, wenn auch weitaus professioneller gemacht. Da schimpfe nie wieder jemand über MAN-EATER oder die FREITAG DER 13. Filmreihe! Das Beste sind die Orgelklänge von Bach; Umso übler ist die restliche Mucke.
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Unglaublicher Trash-Film, zu dem es uns beim besten Willen nicht möglich ist eine Inhaltsangabe zu verfassen, selbst der Originaltitel (übersetzt: "Es war einmal der Teufel") gibt keinen Anhaltspunkt was das Ganze soll! Diverse Horror-Motive werden sinnfrei aneinandergereiht: (1) ein entstellter Irrer (gehört ja in jedem Horrorfilm zum guten Ton) (2) er trägt ein Nazi-Kostüm (schön anstößig) (3) er meuchelt einen Typen (damit es mal splattert) (4) ein Gruselschloß (kommt immer gut in nem Horrorfilm) (5) ein Geisterpferd (reine Killer-Filme sind ja out) (6) ein Geisterschiff (falls das Pferd nicht reicht) (7) eine Mumie (damit wären auch die Untoten abgehandelt) Dazu gibts gänzliches Unvermögen vor und hinter der Kamera und die Musik braucht einen Waffenschein, sofern nicht gerade geklaute Orgelmusik von Herrn Bach ertönt. Leider stellt sich trotz exorbitanten Trash-Faktors keine Stimmung ein, denn dazu ist der Film nicht kultig genug sondern einfach nur schlecht.