Review

Ein Mix aus Frankenstein und Bride of Re-Animator, der im Jahr 1909 spielt. Dazu die Spezialeffekte der KNB EFX Group. Das hätte ein Horror-Hit werden können, denn die Voraussetzungen waren gegeben. Gute Darsteller und eine schöne Kulisse hatte man auch. Der Hit ist es nicht geworden, aber eine unterhaltsame Horror-Komödie. Der Witz zündet vielleicht nicht in jeder Szene, aber ich musste oft grinsen. Es reichte schon Anne Ramsey (Goonies, Schmeiß’ die Mama aus dem Zug) zu sehen, die aber leider nur in sehr wenigen Szenen vorkommt. Die restlichen Darsteller schlagen sich ebenfalls sehr gut. David Muir spielt den verrückten und von seiner Arbeit besessenen Forscher schön abwechslungsreich. Mal psychopathisch, dann mal verliebt und nachdenklich, aber jederzeit sehr zielorientiert.

Besonders witzig ist die taubstumme Haushälterin, die immer sehr übertrieben gestikuliert und sich manchmal mit Textschildern verständigen muss. Der Abspann sorgt für zusätzliche Lacher. Man erfährt, was später aus den Leuten geworden ist. Zum Beispiel wurde die taubstumme Haushälterin ein großer Stummfilmstar.

Trotz hauptsächlich nur der einen Kulisse (das ganze große Haus), ist immer etwas los. Dr. Hackenstein hat viel zu tun. Sei es, den ungebetenen Gästen die Körperteile zu entfernen, um sie seiner verstorbenen Frau anzunähen, oder die betäubten Leute vor seiner Haushälterin oder den anderen zu verstecken. Schade ist nur, dass sich die Effektspezialisten zu sehr zurückhalten. Man erwartet mehr von KNB, aber die wenigen Effekte sind natürlich wieder top gemacht.

Fazit: Witziger Mix aus Frankenstein und Bride of Re-Animator, der aber etwas blutiger hätte ausfallen dürfen.





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