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Das ist ein mittelprächtiger Abenteuerfilm mit einem Hauch von Mystizismus, der seinem Ruf als nasty Schocker nun wirklich nicht gerecht wird. Bis auf die eine Szene, in der einer gefesselten Frau die Haut vom Rücken gezogen wird, sind keine sonderlich bemerkenswerten Härtespitzen zu verzeichnen. Auch auf ein großes Monstermatch sollte man sich lieber nicht freuen, denn das kurze Aufeinandertreffen der Zottelbiester am Ende enttäuscht gnadenlos, zumal man die beiden mit ihren sehr ähnlichen MakeUps auch kaum auseinander halten kann. Überhaupt glänzt der Yeti die meiste Zeit durch Abwesenheit, während wenigstens Paul Naschy als Wolfsmensch alle Pranken voll zu tun bekommt. Ansonsten lässt sich über den Trash, bei dem die dramatische Musik nicht immer zu den Bildern passt, noch festhalten, dass er eindeutig nicht im Himalaya gedreht wurde, sondern in irgendeinem x-beliebigen verschneiten Wald.