Und schon wieder eine Comicverfilmung. Da "Hellboy" aber zu den ehiger weniger bekannten Figuren zählt (vermutlich besonders in Deutschland) kann man den Film auch gutens Gewissens ohne Kenntnis der Vorlage anschauen.
Insgesamt also eine recht vertrackte Story, aber was will man bei einer Comicverfilmung auch schon erwarten? Worauf es ankommt, ist der Unterhaltungswert und der ist bei "Hellboy" enorm hoch. Zwar ist der Film mit 2 Stunden relativ lang, wird aber aufgrund zahlreicher (PG13)Actionszenen und noch mehr cooler Oneliner nie langweilig. Es gibt zwar wie üblich auch eine Lovestory, die sich aber zum Glück - und im Gegensatz zum völlig vermurksten Spiderman (halte ich persönlich immer noch für die schlechteste Comicverfilmung aller Zeiten, da viel zu sehr auf Massengeschmack ausgerichtet) - auf das Notwendigste beschränkt und sich auch eher im Hintergrund abspielt. Die Specialeffects kommen zwar fast alle aus dem Computer, sehen aber gut aus und fügen sich harmonisch in den Film ein.
Fazit: Genau so sollte eine Comicverfilmung aufgezogen sein. Den Film darf man sich besonders als Fan der Comics auf keinen Fall entgehen lassen.
8 von 10 Punkten