Mit Ron Perlman hat Regisseur del Toro die Idealbesetzung für die Comicverfilmung von „Hellboy“gefunden.Dank seiner coolen und charmanten Erscheinung macht der Streifen Spaß und unterhält fast über die komplette Laufzeit.
Hellboy ist ein Überbleibsel eines Naziexperiments,bei dem man mit Hilfe des bösen Rasputins Dämonen freilassen will,um so die Weltherrschaft zu erzwingen.
Das Unterfangen misslingt und Hellboy wächst zu einem gutmütigen Superhelden heran,der die Stadt von paranormalen Erscheinungen säubert.Doch Rasputin gibt nicht auf und startet einen zweiten Versuch…
Die übliche Story zwischen Gut und Böse,angereichert mit einer tragischen Liebesgeschichte interessiert auch nicht weiter,denn alles konzentriert sich auf Hellboy,dem feuerfesten Urkerl,der Zigarre auf Lunge raucht und gerne viele Katzen um sich hat.
Immer wenn er im Focus steht,gibt es reichlich gut inszenierte Action und ein paar witzige One-Liner.Der Kerl wächst einen schnell ans Herz,da stört die mäßige Story nur wenig und auch einige blasse Figuren,wie Rupert Evans kann man verkraften.
Die Computereffekte können sich sehen lassen,auch wenn das gegnerische Monster nur einer Gattung entspringt(beim der Fortsetzung bitte etwas mehr Vielfalt !)und blaue Flammen nicht so ganz in das Bild der ansonsten stimmigen Optik passen.
Wer sich also mal wieder zwei Stunden lang locker-flockig unterhalten möchte und ein paar Längen im Mittelteil verkraften kann,ist mit „Hellboy“ganz gut beraten.
6 von10 Punkten