Hab den Film soeben zuende gesehen!
Oh Mann! Ich bin echt total sprachlos! Dass er auf der DVD als ein filmisches Meisterwerk angepriesen wird ist meiner Meinung nach in keiner Weise übertrieben! Seit "Pink Floyd's The Wall" hat mich kein Film mit musikalischem Hintergrund so mitgenommen!
Das besondere an "Some Kind Of Monster" ist, dass es sich hier nicht um eine typische "Behind the music"-Doku handelt, sondern um eine Art Psychogramm der Band, die knapp zwei Jahre lang von einem Kamerateam begleitet wurde. Was hier gezeigt wird ist 100% echtes Leben und zeigt, dass auch (Musik-)Legenden wie die Jungs von Metallica nicht von Problemen verschont werden.
Ganz im Gegenteil: Der Film zeigt die zwei Jahre, in denen das neueste Album "St. Anger" entstanden ist. Jeder, der sich für Metallica interessiert und sie auch das ein oder andere Mal hört, wird gemerkt haben, dass dieses Album verdammt hart und aggressiv (selbst für Metallica-Verhältnisse) geworden ist. In "Some Kind Of Monster" wird klar, woher diese Aggression kommt.
Da ist das Alkoholproblem von Sänger James Hetfield, der Ausstieg des Bassisten Jason Newsted und die daraus entstehenden Spannungen innerhalb der restlichen Bandmitglider.
Besonders genial fand ich die ltzten 5-10 Minuten des Films, sie zeigen die letzten Minuten vor dem ersten Konzert der Band seit 3 Jahren. Bei der Musik, den jubelnden Massen und der ganzen Atmosphäre, vor hinter und auf der Bühne fiel es der Gänsehaut verdammt schwer, sich wieder von meinem Rücken zu verziehen! Einfach total ergreifend! Sowas hab ich selten erlebt!
Für Metallica-Fans ist der Film sowieso ein Muss, ganz klar, aber auch für die Nicht-Fans ist er sehr interessant und auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlenswert!
Da es leider nur 10 Punkte zu vergeben gibt, muss ich die wohl auch geben, obwohl der Film eher 12 oder 13 verdient hätte...