Review

Ok, mit einem derart kleinen Budget kann man sich kein Filmmeisterwerk erwarten, jedoch kam die gewollt amateurhafte Kameraführung und der Filmstil im allgemeinen nicht bei mir an. Die an und für sich interessante (wahre) Story von einem Taucherpärchen, das man bei einem Gruppentauchgang im offenen Ozean "vergisst" (?) wurde hier zu einem absolut unplausiblen, schlecht inszenierten und mit Laienschauspielern mit keinem Gefühl für Schauspielerei besetzten Stück herabgesetzt. Lächerliche Dialoge (das einzige das dem Film vielleicht noch etwas an Tiefe vermitteln hätte können) neben ständigen Bildern von blauer Unendlichkeit; das es einem Film mit verwackelter Kameraführung etc. eigentlich leicht gelingen kann als spannendes Ereignis in den Köpfen des Publikums festzusitzen, wissen wir alle nach "The Blair Witch Project", doch hier hat diese Taktik total versagt. Von anfang an hatte ich das Gefühl "im falschen Film" zu sein, und dieses Gefühl zog sich über die gesamte Länge von 75 Minuten. Für mich kam auch die Bedrohung durch die "bösen" Meeresbewohner nicht so wirklich rüber; ja Dehydration und dergleichen können einem vielleicht nachvollziehbar als angstvolles Spannungselement vorkommen, so wirklich bewegt hat mich an dem Film aber gar nichts. Zum Glück lässt ja der Schluss auch nicht so lange auf sich warten. Gerade die "spannenste" Szene (die Nachtszene mit Haiangriff) die nur von Blitzlichtern erhellt wird schaffte es bei mir nicht mich aus meiner Lethargie gegenüber dem Schicksal der beiden herausreissen. Tja, zum Fazit fällt mir nur ein: es gibt bessere Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben........

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