Review
von Bartos Bandalee
Als Fan von Amateurfilmen, die es auf die Kinoleinwand geschafft haben, war ich sehr gespannt auf diesen Streifen, der in aller Munde war. Leider muss ich nun eingestehen:
Ich kann diesen Film nur "bedingt" empfehlen, weil ...
- die Idee hervorragend und geradezu ideal für einen Low-Budget-Film ist, aber die tempoarme Umsetzung der Geschichte sehr, sehr langatmig geraten ist. Das ist bei einer knappen Laufzeit von 74 Minuten (!) doppelt und dreifach übel.
- die Spannung nicht so recht aufkommen will, obwohl das Potential dagewesen wäre. Die Hai-Attacken "wecken" den Zuschauer nur halbwegs aus dem Dämmerschlaf ...
- der Film nach 35 Minuten (Hälfte der Spielzeit) nichts mehr zu bieten hat und sein "ganzes Pulver verschossen hat".
- die Musikauswahl dürfig in der Anzahl und inhaltlich total daneben ist.
- die Darsteller bedingt durch die "einseitige" Kulisse wohl ihr Bestes geben, aber dieses eben auch nicht ausreicht.
Fazit:
Kein MUST HAVE und kein MUST SEE.
Als Zwischendurchfilm gerade noch akzeptabel, wenn gar nichts anderes mehr läuft (und wann ist dies ehrlicherweise mal wirklich der Fall?). Das Ende des Streifen entsetzt manche Kritiker "nachhaltig" - ich fand's ausgesprochen dämlich ...