Der Tag des Falken
Ein märchenhaftes Fantasy Abenteuer aus mittelalterlicher Zeit mit bekannten Gesichtern. Die Story, auch wenn nicht gerade detailliert ausgeschmückt ist recht anschaulich und die Umsetzung, die klar und linear umgesetzt wurde, bietet genügend Atmosphäre, sodass man definitiv in den Film eintauchen kann. Besonders schön sind die Panoramaaufnahmen und die ruhige Kameraführung. Wirklich Spannung baut der Film nicht auf, sodass „Der Tag des Falken“ hauptsächlich von der Atmosphäre und den Bildern lebt. Die Effekte sind für die Mitte der 80er eher mager, hätte ich hier etwas mehr erwartet.
Die Schauspieler passen zum Film und das Trio „Matthew Broderick“, „Michelle Pfeiffer“ und „Rutger Hauer“ agieren gut zusammen. Witzig zusehen, wie jung sie hier noch waren. Souveräne Leistung jedenfalls.
Kommen wir zu den zwei Kritikpunkten. Der Größte ist die absolut „unpassende“ Filmmusik, die passt hier überhaupt nicht rein. So schade es klingt, aber diese versaut den Filmspaß gewaltig. Auch zu nennen ist das fehlende Detail oder der Pep. Denn der Film schleppt sich ruhig dahin, ohne etwas „Spannung“ aufzubauen.
Fazit: „Der Tag des Falken“ entführt ein in ein märchenhaftes Fantasy Abenteuer, in das man eintauchen kann, und bietet genügend Atmosphäre für gute Unterhaltung. Bilder und Naturaugnahmen sprechen für sich und die Story, die wenig ausgeschmückt ist, reicht dennoch um den Film zu empfehlen.
Bewertung: Für schöne Bilder und Filmspaß mit bekannten Gesichtern kann man denke ich locker 6,8 (7) Punkte vergeben. Für Märchenfreunde eine Empfehlung.