Drei befreundete Pärchen wollen einen Grillabend in einer abgelegenen Blockhütte veranstalten. Als sich zwei Verbrecher auf der Flucht bei ihnen einnisten, entbrennt ein sadistisches Spiel zwischen den scheinbar braven Bürgern und den ausgestoßenen Gesetzlosen…
Der Schauspieler Brent Huff schreitet in seinem Regiedebüt, zu dem er auch selbst das Drehbuch verfasst hat, mit großer Keule zur Tat: Der abgeschiedene Spielort wird für seine Gewaltstudie zur offenen Bühne für herbe Brutalitäten, sexuelle Erniedrigungen und Vergewaltigung. Doch die Kluft zwischen Gesetzestreue und Gerechtigkeit, auf die der Film hinarbeitet, klafft bereits von Anfang an überdeutlich in der Scheinheiligkeit der Figuren und bedarf überhaupt keiner Eskalation, um augenfällig zu werden. Die These, dass heftige Ungerechtigkeiten den Menschen in kürzester Zeit vom Zivilisten zum Barbaren werden lassen, wird durch die plakativen Wortgefechte und völlig sprunghaften Wandlungen der stereotypen Figuren reichlich ungeschickt vertreten. Auch die Schauspielführung lässt zu wünschen übrig: Allzu oft müssen die Darsteller in schlecht rhythmisierten Sequenzen die Strecke bis zu ihrem Einsatz mit linkischen Übersprungshandlungen überbrücken, nur um dann wie auf Stichwort in undosierten Übermut zu verfallen.