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Ein Mann sieht rot! Und wie!

Creasy, ein alkoholabhängiger und suizidgefährdeter Ex-Soldat, nimmt in El Paso (Mexiko) eine Stelle als Leibwächter der jungen, aber sehr aufgeweckten Pita an. Nach anfänglicher Schwierigkeiten freundet sich Creasy mit Pita an und kann wieder lachen. Als dann aber Pita entführt wird und Creasy schwer verletzt wird, hat er nur noch Rache im Kopf ...

Die Story ist nicht neu, aber Tony Scott hat sie brilliant modernisiert und inszeniert. Er nimmt sich viel Zeit für die Charaktere und die Gründe für Creasys (recht brutalen) Rachefeldzug, was den Film zum Glück nicht zu einem stupiden 08/15-Rache-Actioneer macht. Hinzu kommt die gelungene Videoclip-Optik, die "Gladiator"-ähnliche Musik, zwei herrvorragende Hauptdarsteller (Denzel Washington und Dakota Fanning) und ein ungewöhnliches Ende, das sehr untypisch für Hollywood-Verhältnisse ist.
Trotz der Länge von ca. 140 Minuten, weist "Man on Fire" keine Längen auf und kann von Anfang an fesseln.

Fazit: Seit "Ein Mann sieht rot" mit Charles Bronson die beste Verfilmung der typischen Rachestory.

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