Ausgerechnet am 18. Geburtstag seiner Freundin wird Stingray Fahrer Hal von einigen Rockern an der Ampel angepöbelt.
Beim obligatorischen anschließenden PS-Prollen verliert einer der Rocker die Kontrolle über sein Bike und daher sein Leben.
Um sich für diesen "Meuchelmord" zu rächen, vermöbeln die Rocker Hal nach seinem Discobesuch zünftig die Fresse und vergewaltigen brutal seine Freundin.
Hal lässt das nicht auf sich sitzen und setzt den Karateclub eines Freundes auf die Rocker an, der in das Begräbnis des anfänglich in den Tod Gerasten hereinplatz, ordentlich Backenfutter verteilt und dem Chef als kleinen Denkzettel das Gemächt abschneidet und in den Mund stopft!
Nun sind die Rocker wieder dran sich zu rächen und plätten den Karateclub tags darauf mit schwerem Gerät.
Als nächstes soll Hal Zielscheibe ihrer Rache sein, aber nach dem brutalen Mord an seinen Eltern dreht er ab und macht sich auf die Suche nach der Bande, auf dass das finale Blutbad seinen Lauf nimmt.
Ähnlich banal wie die Story, in der sich jeweils zwei Parteien abwechselnd aneinander rächen ist auch die Inszenierung dieses spanischen Actionflicks.
"Mad Foxes" ist absoluter filmischer Dreck, die kaum vorhandene Story, unsinniges Verhalten aller Akteure und hemmungslose Gewalttätigkeit machen ihn zu einem ehrenvollen Anwärter für die Top 20 der krankesten Schrottfetzer aller Zeiten, der es sogar schafft, abgehärteten Trashfans noch ein aufrichtiges Staunen abzuringen.
Ein wenig mehr Substanz hätte es tendenziell sein dürfen, insbesondere in der Mitte des Filmes bringen ausgedehnte Füllszenen wie Elternbesuch, ein Ausritt zu Pferd, diverse Sexszenen etc. den Film mühsam auf seine Spielzeit, die trotz dieser Maßnahme über magere 76 Minuten nicht hinauskommt.
Das Ende schlägt dem Fass endgültig den Boden aus und stellt nochmal unmissverständlich klar, wer hier das letzte Wort in Sachen krankem Scheißdreck spricht.
Ein Faustschlag gegen Mainstream und geschmackliche Konventionen - für normale Konsumenten sicherlich schwerstverdauliche Kost.
Hat mit dem amerikanischen Spielfilm "Stingray", als dessen Fortsetzung er sich gerne ausgibt, übrigens nichts zu tun.