Mit der Ersten Ringu Kino- Verfilmung haben Regisseur Hideo Nakata und Autor Koji Suzuki eine neue Welt des Horrors erschaffen. Die Idee mit einem Videoband was dich innerhalb Einer Woche tötet nachdem du es dir angesehen hast war erfrischend innovativ und setze neue Maßstäbe. Mitlerweile ist das Prinzip durch die vielen Remakes und Clone zwar schon ausgelutscht doch Nakatas Meilenstein bleibt unerreichter Kult, obwohl das US Remake von Gore Verbinski auch ziemlich gelungen war.
So ganz hält sich Ringu aber nicht an die Romanvorlage. Es ist zwar unglaublich, aber die US Fassung zeigt einige Elemente mehr aus dem Original Roman. Man kann die Japanischen Filme sozusagen als eigenständiges Universum bezeichnen, denn die Geschichte geht dort in eine ganz andere Richtung. Die Idee das Sadako aus dem Fernseher kommt nach dem Ablauf der Zeit gibt es auch erst seit dem Film. Im Roman geht es weitaus bodenständiger zu.
Ringu zählt durch die nahezu perfekte Inszenierung zu meinen Lieblings Gruselfilmen, wenn er nicht sogar die Nummer 1 ist. Nach einem langsamen Auftakt dringt Ringu wie das Video selbst weit in das tiefe Gewissen der Zuschauer ein und will einfach nicht mehr raus. Tage danach hatte mich Ring immer noch beschäftigt und hat mich dank ein paar netter Freunde sogar so weit gebracht das ich Nachts angst hatte auf Toilette zu gehen.
Fazit:
Es gibt nur ein Original. Und dieses Original heißt Ringu, stammt aus Japan und wurde von dem Regisseur Hideo Nakata perfekt umgesetzt. Ganz klarer persönlicher Kultfilm.
10/10 Punkte