Japanische Filme zählen hierzu Lande nicht zu den populärsten. Das mag daran liegen das es von dort zu uns selten mal ein Goldstück schafft. Eines dieser Goldstücke ist definitiv Ring/Ringu.
Story: Allen voran geht es um ein Videoband auf dem ein Fluch liegt. Dieser Fluch tritt 7 Tage nach ansehen des Bandes in Kraft. Denn nach betrachten des Tapes klingelt das Telefon. Eine Stimme sagt "...nur noch 7 Tage..." Nach Ablauf der Frist zahlt man mit dem Leben.
Ausgelöst durch ein Opfer des Bandes in der eigenen Familie, wird die Reporterin Reiko Asakawa auf das besagte Band aufmerksam. Sie versucht das Geheimnis des Bandes aufzudecken.
Meinung:Wer hier eine Blut und Splatterorgie erwartet, ist an der falschen Adresse. Tatsächlich besticht der Film durch eine düstere Story, eine beklemmende Atmosphäre und intelligent eingesetzte Schockmomente. Was mich persönlich an Ring/Ringu begeistert, ist das der Zuschauer fast gezwungen ist der Story zu Folgen. Hier ist Mitdenken angesagt. Der Film schafft es dadurch einen Spannungsmoment aufzubauen, der sich erst am Ende in einem fulminanten Finale entlädt. Der psychologische Druck ist gewaltig.
Fazit:Der Film ist für Freunde des anspruchsvollen Horrors einen Blick wert. Sie werden nicht enttäuscht werden. Splatter, Gore und Blutliebhaber werden definitiv nicht auf ihre Kosten kommen. Ring/Ringu setzt voll auf Psychoterror.
Empfehlenswert!!!