Review

Basierend auf der japanischen Superheldenreihe „Kamen Rider“ kloppte man in Taiwan einfach eine eigene Version zusammen und brachte diese ins Kino. Hierzulande wie früher nicht selten geschehen mit einem „Frankenstein“-Zusatz versehen, geht es in der synchronisierten Fassung um ebendiesen, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Eine Gruppe kostümierter Helden (Super Rider) will dies verhindern, was zu einem haarsträubend zusammengetackerten Werk führt.

Eigenwillige Kostüme, immer wieder explodiert etwas oder jemand, der Fortgang der Geschichte lässt Fragen offen, die Dialoge ebenso, Typen in Skelettstramplern heben den rechten Arm, die Kampfszenen sind eher vernachlässigbar, die Kulissen günstig und wer hier was warum will hat sich mir nicht immer erschlossen. Das Gekloppe mit Typen in Kostümen gibt es oft, aufregend ist das nicht, hübsch anzusehen auch nicht unbedingt. Masse statt Klasse. Abwechslung wird ebenfalls nicht geboten, wodurch die zunächst unterhaltsame Beklopptheit alsbald in wenig spaßige Redundanz übergeht. Und nicht nur gefühlt wiederholt sich manche Sequenz.

„Oder hab ich das alles geträumt?“

„Frankensteins Kung Fu Monster“ ist so ein Film, bei dem man nichts hinterfragen sollte. Zum Selbstschutz. Dinge passieren eben, das Warum ist dabei eher Nebensache. Hauptsache es knallt und Leute kloppen sich. Das Ganze nimmt sich auch ernst, sodass ich das umso weniger kann. Dazu zieht sich das irgendwann ob seiner repetitiven Abfolge von Ereignissen und der inhaltlichen Planlosigkeit in die Länge. Der Spaßfaktor hält sich somit in Grenzen und am Ende ist man auch nicht schlauer als am Schluss.

Details
Ähnliche Filme