1986, kurz vor dem Treffen von Gorbatschow und Reagan in Reykjavik zum Thema Abrüstung. Ein amerikanisches und ein sowjetisches Atom-U-Boot sind in der Gegend um die Bermudas unterwegs. Die Boote haben sich auf dem Radar, und sowohl der russische (Rutger Hauer) als auch der amerikanische Kapitän (Martin Sheen) entscheiden sich, den jeweils anderen das auch wissen zu lassen und nahe aneinander vorbeizufahren.
Eine dumme Idee- denn es kommt zur Kollision, in deren Folge die sowjetische K-219 stark beschädigt wird und an Bord ein Feuer ausbricht. Das Problem: Die K-219 ist bestückt mit Nuklearwaffen. Kapitän Igor Britanow lässt auftauchen und versucht die Brände unter Kontrolle zu kriegen. Die letzte Chance scheint das öffnen aller Raketenschächte zu sein, so beschließt man kurz abzutauchen und die Brände zu löschen.
Ein Öffnen der Klappen würde allerdings vom amerikanischen Boot vermutlich als Vorbereitung zum Raketenabschuss interpretiert, was dieses zum Abschuss der K-219 zwingen würde- und ob das überhaupt funktionieren kann ist pure Theorie...
Die gesamte Optik wie auch die Tricktechnik sehen stark nach einem (besseren) TV-Film aus. Leider werden einige Klischees bedient, das Drehbuch bietet keine Überraschungen und manches ist vorhersehbar. Übrig bleibt ein in allen Punkten mittelmäßiger U-Boot-Thriller, der zwar keine eigenen Akzente setzen kann, aber doch zumindest einigermaßen spannend unterhält und gute Hauptdarsteller bietet.
5/10