Shaun of the Dead
Nachdem der Zombiefilm in letzter Zeit wieder seine Auferstehung mit Werken wie „Dawn of the Dead“ von Jack Snyder oder „Land of the Dead“ vom Altmeister George A. Romero feierte, nahm sich das britische Comedy-Duo Simon Pegg und Edgar Wright vor, eine Hommage an das Genre zu produzieren.Heraus kam ein romantische Komödie mit Zombies.
Shaun ist ein stinknormaler Durchschnittstyp. Er ist Ende zwanzig, arbeitet in einem Elektronikshop und verbringt seine Freizeit mit seinen Freunden im Pub. Lizz, seine Freundin, sieht keine Entwicklung mehr in ihrer Beziehung und beendet diese. Doch dann bemerkt Shaun, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Toten stehen auf und greifen die Überlebenden an. Wer immer gebissen wird, verwandelt sich auch in einen Untoten. Also muss ein Plan her, wie man sich selbst, seinen Freund Ed, seine Mum und den Stiefvater (not my Dad) und natürlich die Dame des Herzens retten kann.
Die Einfälle und Gags, die die beiden in diesem Film gepackt haben, sind grandios. So wird z. B. ein Zombie zum dem Lied „Can’t Stop me now“ von Queen zu Tode geprügelt oder Shaun, der nach einer durchzechten Nacht und total verkatert durch die Straßen marschiert ohne auch nur einen Zombie zu bemerken. Typischer britischer Humor eben. Trocken und teilweise sehr blutig. Der Film funktioniert eben auch als Horrorfilm und wird Genrefans genauso begeistern. Es sind genügend Schock- und Goremomente vorhanden, die sich nicht vor den Originalen zu verstecken brauchen.
Fazit: Eine gelungene Horrorpersiflage, die vor trockenem britischem Humor nur so strotzt. Ein kleiner Tipp noch: Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich den Film im Original anschauen, denn dann kommt der Humor perfekt zur Geltung.
8/10