Für Shaun ist es ein ganz normaler Tag, als er am Morgen zur Arbeit geht! Er kann nicht ahnen, dass sich alles verändert und die Toten wieder auferstehen um die Lebenden anzugreifen und zu zerfleischen! Erst als eine Frau in seinem Garten herumstehend, begreifen Shaun und sein Kumpel Ed, dass etwas überhaupt nicht stimmt. Nach einigen Schwierigkeiten finden sie heraus, dass eine Großzahl der englischen Bevölkerung dahingerafft wurde und nun als Zombies ihr Unwesen treibt. Shaun und Ed beschließen, Shauns Mutter, Vater und seine Freundin plus deren Eltern aufzusuchen und an einen sicheren Ort zu flüchten, und zwar in ein Pub.
Ja, es ist schon lustig die Abenteuer von Shaun, Ed und deren Freunden mit anzuschauen, noch nicht so lustig wie bei einem gewissen Lionel, aber doch amüsant. Man merkt auch deutlich, das dies ein britischer Film ist, denn auf dem Weg zur vermeintlichen Rettung, der Winchester Bar an deren Wand auch das titelgebende Gewehr hängt, müssen die sechs verzweifelten Überlebenden, doch eine ganze Latte an Gefahren überwinden, während in den USA ja jeder 12-jährige seine Magnum zuhause liegen hat.
Shaun of the Dead parodiert das komplette Zombie Genre ohne sich dabei plump an einzelne Szenen anzulehnen. Man amüsiert sich über die etablierten Klischees, indem man die Helden durch die Straßen schickt, ohne das diese bemerken, das die Straßen voller Untoter sind. Angreifende Zombies werden bevorzugt mittels Dire Straits Vinyl oder Cricket Schlägern bekämpft, man trifft sich mit personell und visuell identischen Fluchtgruppen auf einen kurzen Talk und den Fluchtpunkt Pub hat man sich auch eher nach den Kriterien ausgesucht, das man dort auch rauchen kann. So schräge Einfälle gibt es zahlreiche und ebenso zahlreich funktionieren diese auch.
Auch die Charaktere machen Freude Shaun und Ed sind die aus dem Leben gegriffenen Loser, mit denen sich jeder durchaus identifizieren kann. Besonders Nick Frost, als prolliger Ed, macht Laune und das am Ende sogar im zombiefizierten Zustand. Nur die Beziehung Shaun/Liz ist für einige Hänger speziell zu Beginn gut. Ansonsten aber klar Daumen hoch, vor allem weil es die DVD mittlerweile als Kombo mit dem zweiten Pegg/Frost Film Hot Fuzz günstig zu erwerben ist.
8/10