In UK bricht die Zombie-Apokalypse aus, drum will Shaun mit seinem Kumpel Ed seine Mom und seine Freundin Liz einsammeln und sich in ihrem Lieblingspup, dem Winchester, verschanzen. Dummerweise nehmen sie auch Nervensägen mit und haben es mit mehr Zombies zu tun, als befürchtet.
Da ist es wieder, mein Humorproblem. Ich erkenne den Kultstatus von Shaun of the Dead absolut an, nur leider funktioniert er für mich weder als Zombiefilm, dafür ist er zu albern, noch als Komödie, dafür ist er nicht lustig genug. Albernheiten ersetzen Witz nicht.
Die Autoren Edgar Wright und Simon Pegg, der auch den Shaun spielt, haben ihre Vorbilder gut studiert. Die Anspielungen auf Night of the Living Dead und Day of the Dead sind nice, auch die Szenen-Montage ihrer Planung ist gelungen. Selbst einige spannende Sequenzen gelingen, doch insgesamt fehlt es einfach an funktionierendem Humor, nachvollziehbaren Entscheidungen und sinnvollen Handlungen.
Simon Pegg spielt gut, keine Frage, und auch der Rest des Ensembles ist solide, allerdings nervt Nick Frost als Ed irgendwann und Dylan Moran tut als David eh nichts anderes als zu nerven. Auf Dauern werden die beiden einfach anstrengend.
Es ist verrückt, aber ich konnte einfach nicht lachen und als reiner Zombiestreifen ist er mir nicht ernsthaft genug. Schmeckt mir als nicht nach ihm und nicht nach ihr, zu unausgegoren. Hat aber immerhin ein paar tolle Tracks auf dem Soundtrack.