Review

Kottentail (2004)
Das "Overlook Animal Research Laboratory" arbeitet seit längeren an der Gentechnik und hatte bisher keine Probleme. Das änderte sich, als eines Nachts radikale Tierschützerinnen eine Befreiungsaktion durchführen und ein Versuchskaninchen das auf den Namen „Frederico“ hört befreien und in die Freiheit aussetzen. Was sie nicht wussten, dass „Frederico“ durch Genexperimente verändert wurde und nun das passierte, womit keiner gerechnet hätte. „Hans“ ein einsamer junger Bauer wird gebissen und mutiert jetzt zu einem Hybriden aus Mensch und Baumwollschwanzkaninchen. Die sexy Tierschützerinnen tragen nun die Konsequenzen…

Regisseur „Tony Urban“ sein sechster Film, zu dem er auch das Drehbuch schrieb, ist ein weiterer Low Budget Vertreter, der sich prima im Trash Universum eingliedern kann. Immerhin gehört er zu der Sorte C-Movie Horror, den man zur Osterzeit sichten könnte, denn selbst wenn man es hier mit einer günstigen Horrorkomödie zutun hat, hat man wenigsten einen Film mit einem mutierten Horror Kaninchen (Osterhase). Kottentail beschreibt nämlich ein sogenanntes „Baumwollschwanzkaninchen“ und es wundert nicht, dass dieses ein Plüschtier ist und auf den Namen „Frederico“ hört…

Die Umsetzung: „Kottentail“ sieht man an seinem Look deutlich an, das man es mit einer Low-Budget Produktion die im C-Movie Bereich anzusiedeln ist zu tun hat. Das tut der Sache aber in der Umsetzung keinen Abbruch, denn originell ist diese günstige Horror Komödie auf Amateurniveau zweifelsfrei. Ein Baumwollschwanzkaninchen und Mensch Hybriden gab es in der Form nämlich noch nicht. Das Ganze ist natürlich Trash und Fun und keinesfalls ernst zu nehmen. Interessant sind aber so manche Szenenübergänge. Comic Bildchen, die, die entsprechende Szene einleiten, sind keine schlechte Idee und passen zum Gesamtfilm.Auch so manche Kamera Einstellung und Ausleuchtung ist durchaus gelungen. Das Kostümbild von unserem wild gewordenen, mutierten Kaninchen Monster wirkt zwar nicht bedrohlich kann sich aber von der Maske sehen lassen. Ja und dann gibt es noch unsere sexy Bunnys , die hätten gerne mehr Nacktheit walten lassen können. Dafür gibt es aber zum Ende noch etwas Blut und Gedärm. Zusammengefasst ein Lustiges Trash Movie, das sich zur Osterzeit ganz gut machen könnte.

Schauspielerisch ist der Spaß in der Amateurliga zu sehen, wobei die eine oder andere sexy Dame wie z.B. „Bridget Marquardt“ optisch überzeugen konnte.

Subjektiv fand ich „Kottentail“ für die kurze Unterhaltung zwischendurch ganz spaßig. Professionalität sucht man hier zwar vergebens und auch ernsthaften Horror wird man nicht finden, aber für seichte Unterhaltung reichte es allemal. Etwas erinnerte mich der Streifen an die Filmchen von Jochen Taubert vom Stil.

Fazit:
„Kottentail“ wird nur etwas sein für den Freund von Amateur Filmchen und für Trash Liebhaber. Der „Normal“ Zuschauer wird weder mit der Thematik noch mit der technischen Umsetzung etwas anfangen können. Ein paar Bierchen sollte man sich aber denn noch bereitstellen.

Bewertung:
5,0 / 10 Punkte.

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