Auf der Suche nach einem magischen (?) Schwert und dem Geheimnis des ewigen Lebens kämpfen 2 Hong-Kong-Beauties sowie ihre Lehrmeisterin gegen obskure Finsterlinge, lachhafte Monster, alberne Dialoge und ihr eigenes Unvermögen in jeder Hinsicht.
So langsam muss man sich über den Zustand des Action-Kinos aus Hong-Kong wirklich Sorgen machen, als ob die alles verlernt hätten, was da über Jahre gut funktioniert hat. Dass man das mit den Computer-Tricks nicht in den Griff bekommt (hier gibt es Gott sei Dank nur eine relativ kurze Szene mit einer mehr als lächerlichen PC-Schlange) könnte man vielleicht noch durchgehen lassen. Aber dass die Fights nicht mehr funktionieren, ist wirklich schwer zu verstehen. Hier hauen sich die bislang zu Recht unbekannten Darsteller in der immer gleichen Bewegung ihre Ärmchen gegeneinander, und das soll dann als Kung-Fu durchgehen. Da hilft auch die phasenweise ordentliche Kamera- und Schnitttechnik nicht, es wirkt einfach nicht echt. Die obligatorische Kampf-Szene auf einem Baum gibts auch, nur sieht es zu keiner Sekunde wirklich so aus, als würde da jemand auf einem echten Baum stehen und kämpfen. Dass die Story uninteressant, die Figuren (insbesondere der männliche Sidekick) grenzdebil und die Dialoge zum Weghören sind, sei nur noch am Rande vermerkt.
Sollte jemand den Streifen tatsächlich bis zum Ende durchhalten, wartet allerdings noch ein Highlight der besonderen Art: Der Kampf der Protagonisten gegen den wundersam erwachten Terrakotta-Mann, dargestellt offenbar von einem Stuntman im Pappmasche-Kostüm, hat beste Chancen, in die Geschichte der lachhaftesten Action-Szenen aller Zeiten einzugehen.
Für den schieren Camp-Value gibts von mir noch 3 von 10, objektiv gesehen kann die Empfehlung nur sein: Finger weg.