Review

Achtung, extrem subjektive Kritik!
Schrecklich.
Dieser Film war wirklich einfach nur unfassbar langweilig. Schon oft ging ich in der Videothek an diesem Werk vorbei und dachte mir: "Hm, Tarantino, der Typ hat ne Maske auf, warum nicht. Ah, nein, doch lieber nicht, hab was anderes gefunden...". Zum  Glück, wie sich herausstellte. Er kam eines Tages im Free-TV (Eventuell geschnitten, aber das ändert nichts an meiner Meinung) und ich ergriff die Gelegenheit. Er fängt kultig an. Alles ist kult, wo man auch hinschaut, die Charaktere, der Schwachsinn, den sie andauernd vor sich hin brabbeln, ja selbst ihr dämliches Verhalten ist sicher kult, zumindest war das vermutlich der Hintergedanke des Verantwortlichen.

Ich schiebe hier mal kurz die Story bzw. Charaktere ein.
Offensichtlich planen ein paar Drogenspinner einen Banküberfall und haben dafür ihren Freund mit dem lustigen Akzent gerufen, da der toll Schlösser knacken kann. Der hat sich Zoe als Bettgefährtin gemietet, die das nebenbei macht. Soviel dazu.

Solch einen langweiligen Filmstart hab ich noch nie zuvor gesehen. Die absolut dämlichen Dialoge nerven schon nach kürzester Zeit und interessieren auch nicht wirklich, ebenso die Charaktere, denen ich ähnlich den Helden eines Jason-Films schnell ein frühzeitiges Ableben wünschte.
Nachdem dieses ewige Vorgeplänkel mit einer sicher wieder kultigen Musikeinlage im Drogenrausch beendet wird, machen sich die Hauptcharaktere auf zum Banküberfall.  Hier gibts dann auch spektakulär langweilige Action und Titelgeberin Zoe darf ab jetzt auch mitmachen, da sie hier arbeitet (Nicht als Prostituierte). Da es mir einfach zu langweilig wurde, kam ich zufällig auf die Fernbedienung und landete bei Shadowchaser 4 (!!!), der nach dieser Stunde Killing Zoe extrem spannend und unterhaltsam wirkte.

Während einer Werbepause schaltete ich also wieder zurück zum Kultfilm, bei dem sich die Hauptcharaktere noch immer durch die Bank schossen und laberten. Immerhin waren inzwischen neben diversen Geiseln auch einige dieser Nervensägen dem Filmtod zum Opfer gefallen und konnten so nicht mehr Müll zum Besten geben. Irgendwie schienen sich jetzt aber die beiden Hauptakteure inklusive Zoe verkracht zu haben, denn der Drogenpsycho, der am meisten Schwachsinn von sich gab, war jetzt gegen alle, drehte durch und ballerte um sich, was den anderen Typen mit dem bescheuerten Akzent nun also zum Helden machte und Zoe zu seiner Freundin.
 An dieser Stelle verlor ich dann jegliches Interesse an dem Kultwerk und verfolgte lieber gespannt das bombastische Finale von Shadowchaser 4 (!!!).

Das ganze Machwerk wurde scheinbar extrem billig gefilmt und dann in der Hoffnung, ein "Kultfilm" zu werden, mit Tarantinos Name versehen, der ja auch irgendwas damit zu tun hat. Die Dialoge sind absolut belanglos und in die Länge gezogen, die Charaktere auf kult getrimmt und extrem nervend. Die deutsche Synchro kann da wenigstens nochmal etwas rausholen, da dem Hauptcharakter ein wirklich lustiger Akzent spendiert wurde, der zumindest am Anfang noch zum Lachen animieren kann. Es ist weniger interessant, was er sagt, sonder viel mehr wie er es sagt. Guckt euch lieber Shadowchaser 4 (!!!) an, der kommt wenigstens von nem anderen Planeten und und jagt Menschen durch die Wüste.

Fazit:
Killing Zoe ist einer der langweiligsten Filme, die ich je nicht ganz gesehen habe. So langweilig, dass Shadowchaser 4 (!!!) dagegen wie ein Bombastwerk scheint.

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