Der Amerikaner Zed reist nach Paris zu seinem alten Freund Eric, der zusammen mit Zed einen gigantischen Banküberfall plant. Zed's Aufgabe ist dabei den Tresor zu öffnen, während die anderen die Geiseln in Schach halten. In der Nacht davor hol sich Zed das Mädchen Zoe zu sich und verbringt mit ihr eine Nacht in der beide merken das sie etwas verbindet. Doch nachdem Eric eingetroffen ist verjagt er Zoe und nimmt Zed mit zu seinen Freunden, wo Zed mit Drogen nur so vollgepumpt wird. Als die von den Drogen noch immer benommene Truppe am Morgen darauf den Überfall startet geht alles schief. Eric dreht durch und beginnt Geiseln wahrlos umzubringen. Erschwerend kommt hinzu das unter den Geiseln auch Zoe ist, was die Beziehung zwischen Zed und Eric zum Kampf werden lässt.
"Killing Zoe" ist im Prinzip ein reiner Popcorn-Film ohne wirkliche Aussage oder ähnliches. Obwohl der Film ca. eineinhalb Stunden geht hat man den Eindruck das dafür kaum etwas passiert. Die Synchro der deutschen Fassung ist etwas misslungen und wirkt an einigen Stellen etwas sonderbar (der Akzent von Eric ist aber fenomenal ;-) ). Die teils grausamen "Hinrichtungen" der Geiseln gehen - obwohl sie nur im Off zu hören sind - zum Teil schon unter die Haut, und der Moment als die Polizisten die Bank stürmen und die Räuber hilflos versuchen ein Versteck oder einen Fluchtweg zu finden, ist passend dramatisch umgesetzt. Auch der finale Kampf zwischen dem kranken Eric und Zed ist spannend gehalten und zieht durch die dynamischen Kamerafahrten den Zuschauer direkt mit in das Geschehen.
Viel zu meckern gibt es an dem Film nicht, außer der Tatsache das man von einigen Locations wie z.B. der Bank nicht allzuviel sieht und das die Synchro einfach mies geworden ist. Zwar ist "Killing Zoe" weitaus kein 2. Reservoir Dogs o.ä., aber ein netter Film für Zwischendurch ist er in meinen Augen dennoch. Ruhig mal anschauen.
8/10