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Der von Quentin Tarantino produzierte Film Killing Zoe erzählt auf recht durchgeknallte Art und Weise die Zusammenkunft der beiden Jugendfreunde Zed und Eric in Paris. Die Beiden haben sich 11 Jahre nicht gesehen. Zed lebte in den USA. Zed ist Safeknacker und Eric ist so eine Art Berufsterrorist. Die Wiedervereinigung der Beiden ist dann auch nur oberflächlich betrachtet ein Akt der Freundschaft. Hier geht es ums große Geschäft – Einen Banküberfall.

Zed möchte sich vorher aber noch etwas vergnügen und bestellt sich eine Hure. Zwischen Zed und der Hure, die den schönen Namen Zoe trägt entwickelt sich aber so was ähnliches wie „Liebe auf dem ersten Blick“. Eric, der seinen alten Kumpel nun begrüßen will, zerstört mit seinem recht rohen und polternden Auftreten aber das friedvolle Beisammensein.

Eric erläutert nun Zed die Art des Geschäftes. Es ist alles angerichtet und am nächsten Tag soll es losgehen.
Bevor es jedoch ans Tagwerk geht, ist ganz groß Begrüßung angesagt. Zusammen mit Erics zwielichtiger Gefolgschaft, ziehen die beiden Kumpane durch das Pariser Nachtleben. Schon hier zeigt sich, dass 11 Jahre viel Zeit sind. Viel Zeit, sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln.

Am nächsten Tag, beim großen Banküberfall, kommt es dann natürlich auch ganz anders, als erwartet. Schlussendlich gibt es hier auch ein unerwartetes Wiedersehen mit Zoe.
Bevor das Filmende erreicht wird, kommt es zur ganz großen Katastrophe und ganz sicher kommt der Name Zoe nicht umsonst im Filmtitel vor.

Für mich ist Killing Zoe ein sehr kurzweiliger, trashiger Actionfilm, der zuweilen doch etwas unterbewertet zu sein scheint. Wir erleben kranke Charaktäre und wüste Ausschweifungen von Gewalt. Das ganze ist verpackt in einer kurzen unkomplizierten Story. Getragen wird der Film von glaubhaft gespielten, völlig verqueren Charakteren.

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