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Wenn von einem Projekt zum Nächsten buchstäblich die Magie verloren geht... THE WIZARD OF SPEED AND TIME von 1979 ist einer der energetischsten und am liebevollsten gemachten Fantasy-Kurzfilme aller Zeiten, der auch heute noch nett anzusehen ist. Doch als Grundlage für einen abendfüllenden Spielfilm eignet er sich deshalb noch lange nicht. Mike Jittlov hat sich hier in etwas Umständliches verrannt und niemand hat ihm wohl zu sagen gewagt, dass sein Plan nicht aufgehen wird. Die auf einer Art Metaebene spielende, fast semi-autobiografische Satire über einen spleenigen Indie-Filmemacher, der vor Kreativität nur so sprüht, aber von den engstirnigen Studiobossen keine faire Chance erhält, gibt einfach nicht genug her und hält zu wenige Lacher parat. Ein Making of zum Original-Wizard wäre die bessere Wahl gewesen. Die gelegentlichen Trick-Eskapaden zeigen: Jittlov sollte bei knackigen Kurzfilmen bleiben.