Geisterhorror aus Thailand,na wie fein,dass man dort davon ausgeht,daß wir in Europa Grudge,Ring und Co noch nicht kennen,denn innovativ ist „Unborn“nun wirklich nicht.
Porawee hat Ärger mit einem Drogenheini.Der packt sie in den Kofferraum,um sie in einem Ekelsee zu entsorgen und haut ihr vorher noch eins auf die Omme.
Doch das Drogenluder überlebt und wacht im Krankenhaus auf,wo man feststellt,dass Porawee im zweiten Monat schwanger ist.Fortan wird sie vom Grudge-Geist heimgesucht,einer toten Mutter,die Rache an ihren Peinigern will…
Mal wieder so ein unausgegorener Klumpatsch aus Asien.Klar,die Gruselkinder ziehen ja immer und auch ein paar düstere Sets sind ansehnlich gestaltet worden.Doch die Geschichte wiederholt sich nicht nur,sondern schleppt sich auch zäh bis zum Finale,wo mal so eben ein weiterer Bösewicht aus dem Hut gezaubert wird.
Gut,die Hauptdarstellerin sieht ganz niedlich aus,aber das könnte höchstens einen Pornofilm retten,aber nicht diesen x-ten Grudge-Aufguss.
Und bis auf eine Baby-aus-Bauch-Schneid-Szene,die mehr ekelt als gruselt,können auch Freunde von Gewaltdarstellung nicht in die Hände klatschen und werden über die Dealer-haut-Drogenluder-Szene eher wütend auf den Tisch hauen,denn man sieht eine deutliche Distanz zwischen Schlaghand und Gesicht…
Ein unnötiger Geisterthriller ohne Inspiration,mit hanebüchenem Traditionsmist aus Thailand und kaum spannenden Momenten,höchstens zum Nebenbeisehen beim Tapezieren zu empfehlen.
3 von 10 Punkten