Review

555 ist ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Der Film ist ein lieblos zusammengeworfener Amateurslasher mit laienhaften, durchweg unsympathischen Darstellern.

Die billigen Bluteffekte sind eher peinlich als schockierend, die kaum vorhandene Kulisse erinnert stellenweise an ein schlecht beleuchtetes Theaterstück. Selbst die unpassenden Sexszenen vor jedem Mord wirken lediglich aufgesetzt.

Das einzig Positive ist die Enthauptung, die der einzig gute Effekt im Film ist; doch sieht man diesen schon auf dem Cover, was absolut ausreichend ist.

Technisch ist das Ganze ebenfalls unerquicklich: eine starre Kamera ohne jede Dynamik und eine völlig unpassende musikalische Begleitung.

Insgesamt ein äußerst langweiliger und durch die dämliche Handlung mit dem Killer im Hippie-Look unfreiwillig komischer Film. 1988 konnte der Film vielleicht den Einen oder anderen überzeugen, heutzutage kann man 555 nichtmal trashigen Kultfaktor zusprechen. Anzumerken wäre lediglich noch, dass der Film nicht nur das Debüt von Wally Koz war, sondern auch gleichzeitig die einzige Filmarbeit in seinem Leben blieb.

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