Review

Die 1000 Augen der Ninja - einen noch dämlicheren deutschen Titel hätte man sich wohl kaum ausdenken können. Der Titel würde ja eventuell noch passen, wenn eine ganze Horde Ninjas mitspielen würde, aber hier sind es, ja, lasst mich noch mal nachzählen, ja, genau EIN (!!!) Ninja.

Zum Film selbst: Die Handlung ist nicht gerade originell (Mann versucht mit seiner Familie in den USA Fuß zu fassen, wird von Gangstern terrorisiert und rächt sich schließlich) aber recht routiniert und solide inszeniert.
Größtes Problem ist der schwache Mittelteil des Films: Nach einem recht gelungenen Einstieg dümpelt der Film ab der 15.Minute vor sich hin und dreht sich im Kreis. Hat man sich schließlich durch dieses zähe Stück Filmhandlung gekämpft, bekommt man aber wenigstens noch ein recht ansehnliches Finale präsentiert.
Blutig geht es in den Actionszenen allerdings recht selten zu. Zwar gibt es einige Schwertkämpfe, dabei wurde aber offensichtlich mehr Wert auf die Choreografie als auf die Darstellung von Schwertwunden gelegt. Lediglich die Wurfstern-Szenen sind erfreulich "detaillreich" gelungen.

Noch ein Wort zur deutschen Fassung: Schnitte sind zwar vorhanden (z.B. in der 38.Minute, beim Messerschnitt von Akira), allerdings wird der Film in seiner Gesamtheit nicht allzusehr davon beeinträchtigt.

Fazit: Nicht so übel wie viele Ninja-Billigproduktion aber natürlich längst nicht so gut wie "The Asassin" oder "Shogun Assassin".

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