2 Volltrottel traben durch eine Komödie, die früher gerade noch so als Klamotte durchgegangen wäre....
Story:
Eines Morgens wachen die Volltrottel Trottel Jesse (Ashton Kutcher) und Chester (Seann William Scott) nach einer langen Nacht auf. Dabei stellen sie fest, dass sie sich an die letzte Nacht nicht mehr erinnern können. Allerdings scheint in der letzten Nacht eine Menge passiert zu sein: Ihre Freundinnen sind stinksauer, ihr Auto ist weg, sie haben Tätowierungen und werden von Aliens verfolgt. Also machen sich die beiden auf die Suche nach dem Auto, um den Aliens ein Gerät wiederzubringen und ihre Freundinnen zu besänftigen. Doch Transvestiten, durchgeknallte Typen und die Aliens behindern sie immer wieder bei ihrer bekloppten Suche.
Örgs, wer hat diesen Dreck denn verzapft? Die Story ist ja wohl das allerletzte. Oder war das etwa Absicht? Die beiden Hauptakteure oder soll ich lieber Hauptdeppen schreiben wandern von Ort zu Ort, nur um nur um da weitere Volldeppen zu treffen und ihre unter Pubertätsniveau liegenden Witzchen abzulassen , die wirklich nicht zum Lachen sind. Das Auftauchen dämlicher Aliens oder Transvestiten gibt dem Film dann endlich den Rest. Sowas absolut Dämliches haben ich selten erlebt. Dagegen sind Filme wie Road Trip oder American Pie anspruchsvoll. Der Film hat weder Sinn noch Verstand. Die Suche nach dem Auto ist da auch nur ein billiges Alibi, um die Wanderung der beiden Deppen zusammenzukitten.
Musik:
Ok, keine mitreißenden Partysongs wie man sie in letzter Zeit von den erfolgreichen Teeniekomödien kennt. Zumindest aber verleihe ich dem Sound das Prädikat solide. Auch wenn ich besseres von anderen Vertretern dieses Genres gewohnt bin. Zum Glück hat man nicht versucht Weltraummusik oder ähnliches weitwirkend einzubauen.
Atmosphäre:
Der Film fängt ja ganz lustig an, als die beiden aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können. Doch schon bald fangen die beiden an, gewaltig an meinen Nerven zu zerren. Als beide an der Straße stehen oder als sie die Tatoos erinnern und zig mal das gleiche quatschen, hätte ich am liebsten weitergespult. Einmal kann das ja noch angehen, aber dieser Witz wird völlig überreizt. Selten gibt es dazwischen mal gute Szenen, wie die den Wettstreit mit dem Ehepaar an der Ampel. Meist sind die Gags einfach zu platt und einfallslos. Da bieten Komödien wie American Pie einiges mehr an qualitativem Humor.
Die Krönung dieses Blödsinns ist aber wohl der Einbau der Aliens. Ob sie nun bayrisch sprechen oder in Lackklamotten rumlaufen, ich kann darüber einfach nicht lachen. Auch der Einsatz der finalen Riesenfrau ist wohl nur mit ein paar Promille zu genießen. Überhaupt ist der ganze Film so strunzdumm, dass man entweder bekifft oder völlig besoffen sein sollte um diesen Film zumindest etwas abgewinnen zu können. Dem Film fehlen einfach die Peinlichkeiten und witzigen Situationen, die die Vorbilder ausmachen. Er tendiert teilweise eher in Richtung Leslie Nielsen Komödie.
Schauspieler:
Seann William Scott verheizt sich langsam aber sicher in so ziemlich jeder Teeniekomödie der letzten 2 Jahre. Das er auch mal daneben greifen kann zeigt sich hier. Spielt er in American Pie und Road Trip noch den durchgeknallten Sexgeilen wandert er hier eher auf Grundschulniveau durch den Film und verbaut sich so selber seinen Weg. Ein paar andere Rollen wie zb in „Final Destination“ versucht würden ihm bestimmt gut tun.
Sein Mitstreiter Ashton Kutcher hat leider bei weitem kein Kinoniveau und sollte lieber weiterhin in Serien mitspielen. Zu platt und irgendwie blass stolziert er neben Scott durch diesen Film. Er unterbietet dabei dessen Leistung noch.
Fazit:
Schlechter Versuch einer Teeniekomödie mit nervigen Witzchen und Charakteren. Mal ganz abgesehen von der Story. Einen Bonus gibt es einzig und allein für die vielen gutaussehenden Mädels. Vielleicht kann man dem Film besoffen oder bekifft etwas abgewinnen. Ich brauchte jedenfalls 3 Abende ( 2 mal bin ich dabei eingepennt) um mir den Film komplett anzusehen und war dabei leider nüchtern......