Vier Amerikaner unternehmen einen Jagdausflug in die Wälder Kanadas. Als sich herausstellt, dass der junge Wildhüter David (David Huffman) ein Kriegsdeserteur ist, keimt in Charlie (Rod Steiger), dessen Sohn im Vietnamkrieg gefallen ist, unverhohlener Hass gegen den Fahnenflüchtigen und seine hübsche Freundin (Robin Mattson) auf…
Vier konservative Freizeitjäger, für die der Umgang mit der Waffe schon aus Sportsgeist eine Selbstverständlichkeit ist, treffen auf ein pazifistisches Pärchen, das die Wildhüterei lediglich betreibt, um dem Kriegsgericht zu entkommen. Der schon auf der Dialogebene ungeheuer beklemmende Ideologiekonflikt steigert sich unter Zugabe von Machismo, Alkohol und Munition zu einem nervenaufreibenden Kleinkrieg, der die tiefen Narben bloßlegt, mit denen der Vietnamkrieg sich nicht nur in die Psyche der beteiligten Soldaten, sondern auch in die Seele einer gesamten Nation eingeschrieben hat, die den Verlust der Gefallenen mit hilflosem Vaterlandsgefasel zu verarbeiten versucht. Schonungslos konsequent führt der versierte Western-Regisseur Burt Kennedy die Auseinandersetzung zu einem denkbar bitteren Ende, dessen mahnende Wirkung nicht ins Belehrende kippt, weil die zwingende Unausweichlichkeit der Gewaltspirale auch die Aggressoren nicht anprangert, sondern im Würgegriff von Waffengewalt, Kadavergehorsam und unverarbeiteter Trauer zeigt.