Ich frage mich, ob man das wirklich als Parodie auf Wallace-Filme verstehen kann, weil da wirklich nur sehr wenige Bezüge da waren, z. B. die Kinski-Parodie. Gespür für die liebenswerten Eigenheiten der alten Wallace-Schinken war da nicht vorhanden, sondern der Film hat eher auf zotigen Freitagabend-Humor gesetzt. Z. B. Namen wie Fartface oder Ms. Drycunt sind nicht wirklich witzig.
Insgesamt finde ich, daß sich Kalkofe insgesamt zu sehr selbst inszeniert hat (diese bescheuerte Kampfszene z. B.). Außerdem kauft der Film m. E. zu sehr bei anderen ein, z. B. die lustige Wirkung von Möpsen (also den Hunden) hat Loriot schon vor Urzeiten entdeckt, und die Rolle bzw. vor allem der Gesangsauftritt des Earl of Cockwood war ziemlich schamlos beim Schuh des Manitu (Santa Maria) abgekupfert.
Der Östhümör, der hier anhand des von Engelke und Dittrich dargestellten aus "Biddofeld" stammenden Ehepaars eingeführt wurde, gehört ins letzte Jahrhundert und ist ein ziemliches Armutszeugnis für Kalkofe. Wer will denn so was noch sehen, frage ich mich.
Gut waren z. B. die am Anfang eingeblendeten fiktiven Zeitschriftentitel über den "Wixxer" und vor allem das schöne Ende des Films (die Auflösung der Frage: "Hast du einen festen Freund?"...), das mich dann doch einigermaßen mit dem Film versöhnt hat.
Letztlich finde ich das Ganze aber vor allem insofern mißlungen, als es sich hier nicht um eine Parodie handelt, sondern nur eine zotige Komödie, die die Wallace-Filmtradition lediglich in vordergründiger Weise als Aufhänger gebraucht.