7
Der zweite Teil findet am gleiche Set wie Teil eins statt und auch sonst hat man die Story nur wiederholt. Allerdings sind die Schauspieler besser und die Charaktäre wurden näher beleuchtet, wodurch das ganze Kammerspiel funktioniert und intensiver als im ersten Teil wird. Teilweise fand ich den Film in den Dialogpassagen sogar etwas Spannend. Die Perversion ähnelt der des ersten Teils aber das Finale, das auch eine überraschende Wendung bringt, hätte brutaler ausfallen sollen. Dialoglastiger als Teil 1 aber auch besser inszeniert. Finde den besser als den ersten.
6
RR 2 fühlt sich, obwohl für sich betrachtet gar nicht übel, wie ein totaler Aufguss an, weil er die Handlung des Vorgängers nur geringfügig variiert. Abgesehen von den neuen Misshandlungsmethoden besteht die einzige Innovation darin, dass am Ende ein überraschender und leider nicht ganz passender Abstecher ins Science-Fiction-Metier unternommen wird. Der Grund dafür ist die erneute überraschende Aufdeckung des Geheimnisses von einem der Mitspieler; Man wollte wohl um jeden Preis die Sache mit dem Transsexuellen aus Teil 1 toppen und hat dabei eben den Bogen ein wenig überspannt. Die Ebene des Realismus wird aber schon vorher verlassen, wenn das Blut in comichaften Fontänen aus einer geschundenen Nase sprudelt. Bei den Grausamkeiten und dem Ekelfaktor ist sogar eine Steigerung zu verzeichnen. In jedem Fall sind die bösartigen Gesellschaftsspiele für das Aufheizen der nächsten langweiligen Silvesterparty ungeeignet!