Mit “Dream Child” schließt sich die “Dream…Reihe” innerhalb der Serie und ist trotz visueller Schwächen besser als sein Vorgänger. Das liegt vor allem an der Geschichte, welche zeigt welches Potential noch in der Serie steckt. Die Idee um durch Träume eines Dritten Freddy wieder auferstehen zu lassen ist plausibel und fantasievoll - im Gegensatz zu den meisten Effekten welche wie gesagt visuell kein Stück an “Dream Master” herankommen. Das offensichtliche CGI übertüncht die (durchaus akzeptablen) F/X, die Morde sind recht kreativ und wären die R-Rated Schnitte nicht so könnte “Nightmare 5” zu den härtesten Teilen gezählt werden. Immerhin wird Freddys “erste Geburt” visualisiert, die Szenen in der Anstalt grotesk und düster; modrig, braune Farbgebung und wirres Treiben der Geisteskranken sind atmosphärisch sehr gelungen. Der surreale Anteil an Atmosphäre wurde aber leider fast vernachlässigt, der Comic-Charakter (insbesondere in einer “witzigen” S/W Sequenz) tritt hier deutlich in den Vordergrund. Spannend bleibt der Film trotzdem, wie gesagt der Film zieht seinen Reiz aus den neuen Story-Elemente und anstatt wieder einen neuen Charakter einzuführen bleibt uns auch hier die klasse Lisa Wilcox als Alice erhalten.