Review

Die Nightmare Reihe brach weltweit mehrere Kassenrekorde, daher brachte man ein knappes Jahr später das vierte Sequel heraus. Das Budget war leider wesentlich geringer als im Vorgänger, doch Regisseur Stephen Hopkins hat einiges herausgeholt. " Nightmare 5 " ist erst sein zweiter Film und öffnete ihm die Türen nach Hollywood.
Story:
Alice ( Lisa Wilcox ) ist von ihrem Freund Dan schwanger. Doch plötzlich bekommt sie wieder diese schrecklichen Alpträume. Kein Wunder, denn Freddy Krueger ( Robert Englund ) dringt in die Träume von Alice ungeborenem Kind ein. Nun hat er noch mehr Macht als vorher, da das ungeborene Kind die ganze Zeit in einer Art Traumphase lebt. Also verichtet er sein blutiges Werk und dezimiert Alice Freundeskreis, bis er ihr erneut gegenüber steht.

Die Story ist nicht schlecht und etwas klüger als im Vorgänger, doch leider übertreibt es Hopkins manchmal und rutscht zunehmend ins Fantasygenre ab.
Manche Effekte sind einfach übertrieben dargestellt und rauben dem Film etwas die Spannung. Der Bodycount ist recht niedrig, denn es gibt auch nicht viele Teens, welche das Zeitliche segnen können. Trotzdem sind die wenigen Morde sehr effektvoll und kreativ, vor allem wenn Freddy als Koch auftritt und der armen Greta die Innereien einer Puppe in den Mund stopft. Auch der Mord an Dan ist perfekt in Szene gesetzt, genauso die Szene mit der Comicfigur. Nur es hätte ruhig noch etwas blutiger sein dürfen und der Showdown ist etwas zu kurz geraten. Aber die Traumsequenzen erzeugen Spannung und Atmosphäre und man erfährt hier bildlich wie Freddy entstanden ist. Die Szenen im Irrenhaus mit Amanda sind schon sehr intensiv und schockig. Nur fehlt mir hier die richtige Spannung, obwohl Freddy mal wieder klasse ist und nur so vor humorvollen Onlinern sprüht.
Der Score von Jay Ferguson hört sich gut an, kann aber mit dem des Vorgängers nicht mithalten. Hier sind die Sounds sehr düster, aber einfach nicht peppig genug.

Lisa Wilcox durfte noch ein zweites Mal in die Rolle des starken Alice schlüpfen. Auch hier spielt sie sich solide durch den Film, doch im Vorgänger hat sie mir besser gefallen.
Nur Robert Englund als Freddy Krueger kann stets sein tolles Schauspielniveau halten. Gewohnt humorvoll und bösartig zieht er gegen die Teens zu Felde. Eigentlich trägt er den ganze Film.

Fazit:
Mit dem fünften Teil geht es etwas bergab. Trotzdem bleibt immer noch ein überdurchschnittlicher Horrorstreifen mit netten und teils blutigen F/X. Die Atmosphäre ist unheimlich intensiv, nur manchmal zu fantasyreich. Längen gibt es aber keine und die Darsteller machen ihre Sache gut. Dafür ist hier die Story wieder etwas klüger.
Bis jetzt der schlechteste Teil der Reihe, welcher immer noch bestens unterhält.

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