Der fünfte Teil der kultigen "Nightmare"-Reihe! Bei vielen Horrorfilmen, die eine solch hohe Zahl von Fortsetzungen vorzuweisen hat, könnte man denken,dass nur noch langweiliger Quark herauskommt. Doch hier ist es nicht so! Ganz im Gegenteil, Freddy dreht noch einmal total auf - und das zum dritten Mal als bunter, aufgedrehter Massenmörder...
Freddy nistet sich im Fötus der schwangeren Alice ein. Sie besiegte Freddy (für kurze Zeit) in "A Nightmare on Elm Street 4-The Dream Master". Zwar hat sie nicht mehr die Kräfte ihrer toten Freunde, wie im vierten Teil, trotzdem weiß sie sich zu wehren und gezielt gegen Freddy einzusetzen,um ihr Kind vor dem irren Schlächter zu retten...
Die Geschichte hört sich schon besser und vielversprechender an,als die Story im Vorgänger. Zwar ist das etwas andere Make-Up -irgendwie viel heller und es lässt Robert Englund blasser und, in manchen Szenen, um die Augen mehr wie ein verschlafener Gruftie als ein verbranntes Pizzagesicht aussehen - gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem eine akzeptable Arbeit von Designer David B. Miller, der schon im ersten Teil gute Arbeit geleistet hat. Die Spezialeffekte sind auch nicht grade schlecht,vor allem die Transformation von Danny, Alice` Freund. Doch wenn "Super-Freddy" auftaucht, wünscht man sich doch schon ein bisschen, dass der gute alte Freddy zurückkehrt. Ich weiß, für manche ist das schon ziemlich cool, verrückt und ausgefallen, aber nur wenn man sich mit der Figur Freddy in den Jahren vertraut und bekannt gemacht hat. Denn wenn man diesen Film als ersten der ganzen "Nightmare"-Reihe sieht, fragt man sich schon, ob man nun auch die anderen Teile sehen möchte. Denn dann kann es sein, dass man denkt, jeder Teil ist so und sagt: "Zuviel von dem Klamauk muss nicht sein." Was ich damit sagen will, ist, dass, wenn man nun Teil 5 als ersten gesehen hat, nicht gleich jeden anderen Teil mit solcher Verrücktheit verbinden soll. Aber so oder so ist der Film von Stephen Hopkins ("Predator 2","Lost in Space") ein passabler Horrorfilm mit ausgefallenen Traumwelten, der nicht nur durchgedrehte, sondern auch recht blutige Szenen zu zeigen hat.
Leider nahm der Film nicht das ein,was man sich bei New Line Cinema erwünscht hat und gab der Figur um Freddy eine (wohlverdiente Pause) bis "Freddy`s Dead" folgte.