Eines muß man den Machern der Nightmare - Reihe lassen, ihnen fällt immer etwas Neues ein. Nachdem Freddy seine Opfer nicht mehr über Alice's Träume bekommt, benutzt er diesmal die Träume ihres ungeborenen Baby's, um wieder reiche Ernte zu halten und so müßen wieder einige Jugendliche ihr Leben geben.
Die Story ist eigentlich recht gut und unterhaltsam, auch einige nette Ideen wurden eingebaut, wie zum Beispiel Freddy's Kampf gegen einen Comic - Helden, aber der Film krankt meiner Meinung nach an der Umsetzung der Story. Freddy hat in diesem Teil einen Großteil seiner Bedrohlichkeit verloren, er wirkt in diesem Teil einfach zu cool, was dem Film meiner Meinung nach nicht gerade gut tut. Die ganze Nightmare - Reihe zeichnet sich ja auch gerade durch ihren rabenschwarzen Humor aus, aber hier hat man es doch etwas übertrieben. Wirkte Freddy bis jetzt trotz des Humors auch immer sehr gefährlich und konnte dem Zuschauer so manche Gänsehaut verpassen, so geht dieses Gefühl hier doch fast gänzlich verloren und alles macht vielmehr den Eindruck einer Komödie anstatt eines Horrorfilms.
Darstellerisch gibt es, wie ich finde, eigentlich nichts zu bemängeln, wie auch in den anderen Teilen der Reihe sind die Schauspieler sehr solide, ohne sich besonders hervorzutun. Nur Spannung und Atmosphäre bauen sich hier nicht so richtig auf und das aus den oben schon genannten Gründen. Eigentlich sehr schade, denn so kommt hier irgendwie zu keiner Zeit das richtige und bekannte "Nightmare - Feeling" auf, das einen doch in den anderen Teilen so begeistern konnte.
Fazit:
Als Horrorkomödie durchaus geeignet, aber der Teil fällt doch im Gegensatz zu den anderen Filmen etwas ab, Bedrohlichkeit oder Gänsehaut beim Zuschauer gibt es hier leider nicht.
6/10