Review

"A Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma" hat außer der Tatsache, dass Freddy sich hier in ein ungeborenes Kind einnistet, nichts Neues zu bieten, im Gegenteil. Da wird dem Zuschauer mal wieder erklärt wie Freddy entstanden ist, die Erlebnisse der Nonne Amanda Krueger, die bereits im 3. Teil erklärt wurden, werden hier nun noch einmal bildlich dargestellt, und die Darsteller gehen hier irgendwie auch recht unmotiviert zur Sache. Die Geschichte schließt sich immerhin an das Ende des vierten Teiles an.

Freddy ist hier jedoch überhaupt nicht mehr gruselig, sondern wirkt eher wie ein Hampelmann, der noch ab und zu auftreten darf. Dadurch erhält der Streifen sehr viele Längen (und das bei gerade mal 86 Minuten) und ist oft einfach nur langweilig. Selbst Freddys Sprüche konnten mich in diesem Streifen nicht mehr überzeugen, die waren in den beiden Vorgängern wesentlich sarkastischer.

Einzig die Spezialeffekte sind wirklich gut und haben Klasse. Sie retten den Film vor dem absoluten Müll. Aber gute Spezialeffekte machen insgesamt noch keinen guten Film! "Nightmare 5" ist nur absoluten Freddy Fans zu empfehlen und sollte man sich außerdem möglichst nur in der Uncutfassung ansehen. Gerade die Verwandlung von Dan auf dem Motorrad ist was fürs Auge (in der deutschen Videofassung leider nur ansatzweise zu sehen).
gerade noch 4 Punkte

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