Einzalschicksale in Kansas City und Umgebung werden während eines Atombombenanschlags betrachtet und veranschaulicht.
Der Film ist der erste, der sich mit diesem Thema befasste und ist damit klar ein Kultfilm und gleichzeitig der erfolgreichste Fernseh-Film aller Zeiten (Auch wenn er in ein paar Ländern, nicht in den USA, im Kino lief).
Die Handlung ist nicht unbedingt einfallsreich und verglichen mit heutigen Katastrophenfilmen eher durchschnittlich, dafür sind die Einzelschickslale realistisch und spannend erzählt. The day after ist heute immer noch so schonungslos wie damals, die Vision ist so stark umgesetzt, dass man die Strahlung förmlich spührt. Der Film bleibt von Anfang bis Ende todernst.
Bei den Darstellern und den Action-Sequenzen merkt man dem Film leider sowohl sein Alter, als auch sein Budget an. Die Schauspieler bewegen sich durchweg auf Soap-Niveau, was dem Film stellenweise leider den Wind aus den Segeln nimmt. Auch der Anfang, der vor dem Anschlag spielt, hätte schneller ablaufen können, so läuft er Film leider recht langsam an. Auch bei Bild und Ton merkt man leider das Alter.
Zusammenfassend ist the day after heute immer noch so schonungslos wie damals, da er realistisch und spannend gemacht ist. Das geringe Budget merkt man leider bei Bild, Ton, Effekten und den Darstellern.