Review

Wenn Roy Black die Hauptrolle in einem Film spielt - was erwartet man dann? Eben: genau das, wofür Roy Black bekannt ist. Und genau das bekommt man mit diesem Film auch: eine schmalztriefende Filmschnulze mit Gesang, eine cineastische Buttercremetorte sozusagen. Nebenbei gibt es ein paar alberne Späße auf Dorfklamotten-Niveau (ja, wirklich: so zwei, drei mal habe ich tatsächlich gelacht), und am Schluss wird noch mächtig auf die Tränendrüsen gedrückt. Mir lag das Ganze hinterher schwer im Magen.

Um Roy Black muss es einem nicht leid tun. Der Film entspricht seinem selbstgewähltes Image: Wer seine Schnulzen mag, wird auch den Film mögen. Schade aber um so gute Schauspieler wie Lex Barker, Diana Körner und vor allem um Zienia Merton, die sich mit dieser ihrer einzigen, weiblichen Hauptrolle wohl so ziemlich ihre Karriere vermasselt hat. Eine so gute Besetzung (Roy Black durchaus mit eingeschlossen, er spielt nicht schlecht) hätte Besseres verdient als dieses peinliche Drehbuch.

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