Review

Vollkommen unvoreingenommen habe ich mich an diesen Film gewagt und bin jetzt noch in dessen Bann. Der Film startet sofort von 0 auf 100 und behält sein Tempo die ganze Zeit über. Hut ab!

In einer Art Restaurant macht die leicht ordinäre Monique ihrem unterwürfigem Gatten Antoine eine Szene die es in sich hat bis sie von einem Gast (Gérard Depardieu alias Bob) eine schallende Ohrfeige bekommt und er ihr ausserdem noch 10.000 Franc auf den Boden wirft. Und ab gehts. Nach kurzer Diskrepanz macht sich das Trio auf um in Villen einzubrechen. Besonders Monique findet rasch Gefallen an diesem Leben auf der Überholspur. Sie klaut wie ein Rabe, steigt ins Ehebett um neben der schlafenden Frau den Gatten zu beglücken wärend Bob und die Bude leer räumen, ein Pärchen, das die drei erwischt, fordert sie, zielmlich vulgär, zum Bäumchen Wechsel dich auf usw. Bob, der sich nach und nach als Homosexuell endpuppt macht sich an Antoine ran usw. Die weiteren Verläufe diesen total abgedrehten, leicht surrealen Films würden den Rahmen sprengen. Am Schluss landen alle drei auf dem Transenstrich (!!) von Paris. Na wenn das mal kein Abgang ist!

Eine Besonderheit des Films liegt in den geistreichen Dialogen, welche mit den Opfern ihrer Einbrüche geführt werden. Besonders diese teils deftige Sprache und die wirklich exzellenten Synchronsprecher machen diesen Film zu einem Hochgenuss!

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