Review
von heißter82
Mit Leatherface: Texas Chainsaw Massacre III geht die Reihe um den Kettensäge schwingenden Leatherface sowie seiner kranken Sippschaft in die dritte Runde. Nachdem die ersten beiden Teile dabei von Tobe Hooper inszeniert wurden, nahm für den dritten Film erstmals mit Jeff Burr ein anderer auf dem Regiestuhl Platz.
Michelle und ihr Ex-Freund Ryan sind mit dem Auto unterwegs von Los Angeles Richtung Ostküste der USA und fahren dabei durch Texas. Als es Nacht wird, kommen sie an einer abgesperrten Straße vorbei, in deren Nähe die Polizei gerade dabei ist, Beweisstücke in Form von Leichenteilen sicherzustellen. Ein Polizist fragt sie, woher sie kommen und wohin es gehen soll. Er bittet sie anschließend, keine Fragen zu stellen und weiterzuführen. Am nächsten Morgen kommt es zu einem kleinen Unfall, bei dem sie ein Gürteltier überfahren, und weil es noch lebt, erschlägt es Ryan anschließend, um es nicht leiden zu lassen. An einer einsamen Tankstelle angekommen, machen sie eine bizarre Bekanntschaft mit dem merkwürdigen Tankstellenwart und Tex Sawyer, einem Tramper, der nach Hause möchte und sie fragt, ob er mitfahren dürfe, doch Ryan weist ihn ab.
Als es dunkel wird, werden sie von einem herannahenden Truck attackiert, der sie scheinbar von der Straße abdrängen möchte aber vorbeifährt. Plötzlich fahren sie ein Tier an, das auf der Windschutzscheibe einschlägt und sie zum Anhalten zwingt. Zu allem Überfluss platzt auch noch ein Reifen, den sie nun wechseln müssen. Als die beiden damit fertig sind, werden sie auf einmal von Leatherface attackiert, der damit beginnt, ihr Auto mit der Kettensäge auseinanderzunehmen, doch sie können in letzter Sekunde mit dem Wagen flüchten...
Nach der wilden ersten Fortsetzung des legendären Originals orientiert sich der Film von Burr wieder deutlich am Klassiker bzw Original. So kommt das ganze wieder düster und grimmig daher und kann einen heutigen Hollywood Star am Anfang seiner Karriere bieten. Zudem hat man mit Ken Foree einen Horror Veteranen an Bord, welcher unter anderem im Klassiker Zombie zu sehen war. Der Rest der Schauspieler Riege dagegen ist unbekannt geblieben, macht aber ebenfalls einen guten Job.
Das die Charaktere blass bleiben, nicht alles logisch abläuft und Klischees bedient werden kann man nicht abstreiten. Dennoch da die Laufzeit passt, da unnötiges vermieden wird und die Atmosphäre herrlich morbide daherkommt reicht es für 6 Punkte.