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Das Kalifornische Paar Ryan und Michelle sind in Texas auf dem Highway unterwegs, als sie die Meldung im Autoradio hören, dass ganz in ihrer Nähe wahnsinnige Killer ihr blutiges Unwesen treiben. Es dauert auch nicht lange, bis sie direkt mit den Geschehnissen konfrontiert werden.
Eine verlassene Tankstelle mit gar absonderlichen Personal versetzt die beiden dann zum erstenmal in Panik. Flucht ist die einzige Rettung. Doch noch wissen die Beiden nicht wirklich, mit wem sie es zu tun bekamen. Wie krank dieses „Tankstellenpersonal“ wirklich ist, zeigt sich erst einige Zeit später. Sie haben es mit einer Horde Wahnsinnigen zu tun und sie scheinen sich mitten in ihrem Revier zu befinden. Es ist dann aber ein selbstverschuldeter Autounfall mit dem Militaristen Benny (Es handelt sich hierbei interessanterweise um Ken Foree, den dunkelhäutigen Peter aus Dawn of the Dead von 1978), der in der texanischen Wildnis offensichtlich seinen Übungen frönen wollte, der sie aus ihren sicheren Auto holte. Von nun an sind sie der wahnsinnigen Horde schutzlos ausgeliefert. Zusammen mit Benny versuchen sie den Irren zu entkommen. Als sie dann vom schwer bewaffneten Benny getrennt werden scheint ihr Schicksal besiegelt. Tatsächlich ist es dann auch die Hölle, die ihnen nun wiederfährt. Ryan und Michelle werden geradewegs ins wohlige Heim einer wahnsinnigen kannibalischen Horrorfamilie geleitet. Auf dem Speiseplan steht Mensch.
Hatte Teil zwei der Kettensägensaga noch Anbindung zum Original, finden wir bei diesen dritten Teil kaum noch einen thematischen Zusammenhang zum ersten Teil. Es handelt sich vielmehr um eine Art Remake. Wir sehen ähnliche Charaktere, eine teilweise ähnliche Story und wir sehen vor allem Leatherface und viele Kettensägen. Was Teil 3 mit den anderen beiden Teilen gemein hat, ist eine gewisse Art von Groteske. Der Hang zu bizarren, absonderlichen Charakteren und einer finsteren, lebensfeindlichen Umwelt.
Am Ende ist Leatherface dann ein blutiger, trashiger Splatterfilm mit vielen Spannungsmomenten, der, ähnlich wie schon Teil 2, mehr zeigt, als er verhüllt und der dann auch nahtlos an einer Idee vom kranken und abartigen Horrorkino anknüpft, der so bis heute eigentlich nur in der Chainsaw-Reihe zu sehen war.

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