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Nach dem hervorragenden Auftakt "Sie nannten ihn Plattfuß" nahm die Qualität der Kommissar Rizzo-Filme von mal zu mal ab. Regisseur Stefano Vanzina hat aber auch in "Piedone l'africano" Bud Spencer wieder sehr gekonnt in Szene gesetzt und dessen Präsenz hilft dann auch über einige Längen, die der Weite der Kalahari entsprechen (die hier übrigens sehr eindrucksvoll abgebildet wird) hinweg.
 Nach dem noch ganz erträglichen chinesischen Jüngelchen des vorhergehenden Filmes, bringt nun Dreikäsehoch "Bodo" kindlichen Humor mit ein - hier deutet sich schon sein beträchtliches Nervpotential an, welches er dann in "Plattfuß am Nil" endgültig voll ausspielt. Und Rizzos Assistent Caputo (in allen Filmen mit von Partie: Enzo Cannavale), den das Drehbuch recht unglaubwürdig "nach Afrika" geschrieben hat, vermehrt den Klamauk. In den ersten beiden Filmen spielt dieser noch eine sympathisch kuriose Rolle, doch in "...in Afrika", der der Familienunterhaltung schon sehr nahe kommt, wird es albern.
 Die Schlusszenen des Filmes, wo Rizzo eine naive Unschuldige vor der Verhaftung schützt und in einer sentimentalen Szene Bodo mitteilt, dass dieser nun ein Vollwaise ist, sind hingegen sehr gelungen.

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