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Ches Eltern wurden ermordet, als Che 2 Jahre alt war. Ca. 20 Jahre nach dem Mord macht sich Che auf die Suche nach einem Master der ihm in die Kampfkunst einweiht, damit er seine Eltern rächen kann. Als er endlich den richtigen Master findet handelt es sich um den Mörder seiner Familie.

Das Highlight innerhalb „Der Vollstrecker der Shaolin“ bzw. „Fighting Ace“ ist zweifelsohne dessen Musik. Diese stammt allerdings auch aus Sollimas „Der Gehetzte der Sierra Madre“ und wurde somit von Ennio Morricone geklaut.

„Der Vollstrecker der Shaolin“ kommt mit dem bekannten Rachethema irgendwie nicht zurecht und es gelingt dem Film nicht richtig in die Gänge zu kommen. Zu diesem negativen Aspekt trägt auch die unterirdische deutsche Synchronisation bei. Die Sprecher sind einfach grottenschlecht, auch die auf der DVD enthaltene englische Synchronisation macht keinen besseren Eindruck.

Unter den Schauspielern macht John Liu seine Sache ordentlich. Die Kämpfe sind okay, auch wenn es bei der Schnitttechnik oft mangelt. Ein weiterer aufmunternder Aspekt ist der fette Sohn eines der Master, dem man das Kämpfen beibringen soll und der wirklich für alles zu dämlich ist. Das Finale erweist sich zwar als ein klein wenig besser als das zuvor Gesehene, kann jedoch auch nicht allzu viel retten.

Fazit: Ein uninteressanter Eastern, der einzig durch John Liu und dem geklauten Morricone-Score noch 4 Punkte für sich retten kann.

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